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Transdisziplinäre Zusammenarbeit in der Forschung: Erfahrungen aus der indigenen Studien, Meereschutz und Pflanzenforschung

Am 2. Juli wird Wasiq Silan gemeinsam mit zwei derzeit in Finnland ansässigen taiwanesischen Kollegen das Birgejumpi-Projekt vorstellen. Die Präsentation findet im Rahmen eines informellen wissenschaftlichen Treffens statt, das vom Fachbereich Geowissenschaften an der National Central University in Taiwan ausgerichtet wird.

Datum: 02.07.2025

Uhrzeit:15:30–16:30 (UTC+8)

Ort:Fakultät für Geowissenschaften an der Nationalen Zentraluniversität in Taiwan

Veröffentlicht: 02.07.2025

Transdisziplinäre Zusammenarbeit in der Forschung: Erfahrungen aus der indigenen Studien, Meereschutz und Pflanzenforschung

Die Veranstaltung bringt Forscher aus verschiedenen Disziplinen zusammen, um Ideen auszutauschen und Kooperationsmöglichkeiten zu erkunden. Das Birgejumpi-Projekt, das sich auf die Vernetzung von Wissenssystemen für inklusive, widerstandsfähige und prosperierende arktische Küstenregionen konzentriert, wird voraussichtlich anregende Diskussionen zu transdisziplinärer Forschung und indigener Führung bei Umweltentscheidungen anregen.

Diese Präsentation zielt darauf ab, den internationalen Dialog zu fördern und Verbindungen zwischen Forschern in der Arktis und Ostasien aufzubauen.

Die sich schnell verändernde Welt bringt eine Vielzahl von Herausforderungen für Gesellschaft und Natur mit sich, die vielfältige und effektive Lösungen erfordern. Als Reaktion auf diese komplexen Fragen werden interdisziplinäre und transdisziplinäre Ansätze sowohl auf EU- als auch auf nationaler Ebene zunehmend betont, unter anderem in Finnland und Taiwan.

Die Präsentation teilt Erfahrungen aus mehreren transdisziplinären Forschungsprojekten, an denen wir beteiligt sind. Mit Hintergründen in Sozialwissenschaften, Biologie und Umweltökonomie stellen wir eine Reihe von Projekten verschiedener Ebenen vor, von finnischen Programmen wie PoDoCo*, die sektorübergreifende Innovationen fördern, bis hin zu großen EU-finanzierten Projekten wie BLUE4ALL**, BIRGEJUMPI***.

Ziel dieses Austauschs ist es, die Diskussion über Transdisziplinarität und Zusammenarbeit zu starten, insbesondere darüber, wie man sinnvoll mit Nichtregierungsorganisationen und lokalen Gemeinschaften zusammenarbeiten kann. Letztlich hoffen wir, dass dieses Teilen zu zukünftigen Kooperationen führt, um zu erkunden, wie gegenseitiges Verständnis zwischen Natur- und Sozialwissenschaften auf gute Weise überbrückt werden kann.

*PoDoCo: Ein nationales Programm in Finnland, das die Zusammenarbeit zwischen Postdoktoranden und Unternehmen fördert. Es zielt darauf ab, die Kluft zwischen Wissenschaft und Industrie zu überbrücken, sektorübergreifenden Wissensfluss und innovative Anwendungen zu fördern.

**BLUE4ALL ist ein EU-Horizont-Projekt, das aus Naturwissenschaftlern, Sozialwissenschaftlern, Ökonomen, NGOs und einem Kommunikationsteam besteht, die eng mit den Betreibern von Meeresschutzgebieten (MPAs) zusammenarbeiten. Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines Werkzeugkastens, der MPA-Manager bei der Verbesserung der Effektivität ihrer Schutzgebietsverwaltung unterstützen kann.

***BIRGEJUMPI: Brücken bauen zwischen Wissenssystemen für inklusive, widerstandsfähige und prosperierende arktische Küstenregionen (DOI: 10.3030/101182041). Das Ziel ist es, die Einbindung der Gemeinschaften und die relationale Umweltentscheidung in arktischen Küstenregionen zu stärken, indem verschiedene Wissenssysteme zusammengebracht werden, basierend auf einem ganzheitlichen, ethischen und gerechten gemeindebasierten Forschungsansatz mit starker indigener Führung.

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