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WP4: Erforschung der Zukunftsvisionen junger Menschen in Bearalváhkki/Berlevåg

Am 25. März veranstaltete WP4 seinen zweiten Jugend-Workshop in der Küstengemeinde Bearalváhkki, nach dem ersten Workshop in der benachbarten Unjárga/Nesseby. Junge Menschen kamen zusammen, um darüber zu berichten, wie es heute ist, in Bearalváhkki aufzuwachsen, und um ihre Hoffnungen und Visionen für die Zukunft zu teilen.

Projektmitglied:Per-Henning Mathiesen & Ilaria Santini

Veröffentlicht: 07.04.2026

Zusammenfassung

Wie sieht die Zukunft aus den Augen junger Menschen in Bearalváhkki aus? Am 25. März 2026 rückte WP4 diese Frage bei seinem zweiten Jugend-Workshop in den Mittelpunkt, der im Jugendclub Perla in der Küstengemeinde stattfand.

Aufbauend auf einem ersten Workshop, der in der benachbarten Unjárga/Nesseby organisiert wurde, lud der Workshop die Teilnehmenden dazu ein, über den Klimawandel nachzudenken und sich ihre Zukunft in einer sich verändernden Umwelt vorzustellen. Die Sitzung wurde von Per-Henning Mathisen (Saami Council) moderiert, gemeinsam mit Co-Moderatorin Marit Michelsen (Saami Council).

WP4 „Lokale und globale Zukünfte: Die Visionen junger Menschen von nachhaltigen Lebensgrundlagen und inklusiver Umweltentscheidungsfindung“zielt darauf ab, zentrale Herausforderungen zu adressieren und zu verstehen, denen lokale Jugendliche in Bezug auf nachhaltige und inklusive Zukünfte in der Arktis gegenüberstehen.

Das Projekt will die Auswirkungen – einschließlich Chancen und Herausforderungen – von Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels aus der Perspektive junger Menschen in Finnmark bewerten. Dabei sollen junge Menschen kollaborativ einbezogen werden, um ihre Zukunftsvorstellungen im Zusammenhang mit dem Klimawandel in der Arktis zu verstehen. Mit einer kritischen Konzeptualisierung von Nachhaltigkeit legt WP4 den Fokus auf dekoloniale Ideen und Visionen von Nachhaltigkeit, indem verschiedene Wissenssysteme zusammengebracht werden. Die Gespräche der Teilnehmenden sollen anschließend in ein Format überführt werden, mit dem ihre Diskussionen einem breiteren Publikum vermittelt werden können.

Workshop in Bearalváhkki

Am 25. März trafen sich Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren in Bearalváhkki, um ihre Erfahrungen beim Aufwachsen in der Gemeinde zu teilen und sich ihre Zukunft vorzustellen. Der Workshop begann mit einer Mentimeter‑Aktivität, bei der die Teilnehmenden gefragt wurden:„Was fällt euch ein, wenn ihr das Wort Klimawandel hört?“

Anschließend nahmen die Teilnehmenden an einem World Café teil und teilten sich in Kleingruppen auf, um zu diskutieren, wie der Klimawandel ihr Leben beeinflusst und was er für ihre Zukunft bedeuten könnte. Die Sitzung endete mit einer kreativen Mindmapping‑Aktivität, in der die Jugendlichen hervorhoben, was sie an ihrer Kommune lieben und was sie sich für die kommenden Jahre wünschen. Ein wiederkehrendes Thema war das Gefühl von Sicherheit, das mit dem Aufwachsen in einer kleinen Gemeinschaft einhergeht. Die Jugendlichen reflektierten darüber, wie die Menschen in Bearalváhkki einander unterstützen und wie die Ruhe und Stille der Gegend zu einem Gefühl von Geborgenheit und Zugehörigkeit beitragen.

Die Diskussion wandte sich dann dem Klimawandel und seinen Auswirkungen zu. Die Jugendlichen hoben mehrere negative Effekte hervor, darunter steigende Temperaturen, häufigere extreme Wetterereignisse, schmelzendes Eis und weniger Schneefall im Winter, die sich alle auf das Tierleben an Land und im Meer auswirken. Diese Veränderungen in den Ökosystemen wurden sowohl mit dem Wohlbefinden von Menschen als auch von Tieren in Verbindung gebracht, was sich aufBirgejupmi.

Über die Zukunft nachdenken

Als sie über die Zukunft sprachen, äußerten die jungen Teilnehmenden Sorgen über die Verfügbarkeit von Arbeitsplätzen. Beschäftigungsmöglichkeiten für junge Menschen heute und in den kommenden Jahren wurden als zentraler Bestandteil des Aufwachsens in Bearalváhkki genannt. Sie wiesen darauf hin, dass der Klimawandel lokale Branchen wie Fischerei, Fischzucht und Tourismus beeinflussen könnte, die für die Wirtschaft der Gemeinde wichtig sind. Die Diskussion behandelte auch den wachsenden Bedarf an Energie und an der Produktion erneuerbarer Energien, wie beispielsweise Windkraftanlagen, die von den Jugendlichen einerseits als sinnvoll, andererseits als potenziell schädlich für Umwelt und Tierwelt gesehen werden.

Nächste Schritte für WP4

Im Laufe des Frühlings werden die Erkenntnisse und Materialien aus den Workshops in Unjárga und Bearalváhkki in ein Format überführt, um die Diskussionen der Jugendlichen einem breiteren Publikum in ihren Gemeinden zugänglich zu machen. Obwohl die Arbeit noch im Gange ist und sich die Ideen weiterentwickeln, ist geplant, die Ergebnisse multimodal zu präsentieren – eine Kombination aus präsentationsartigen Formaten und einer ausstellungsähnlichen Anordnung. Dabei könnten die während der Workshops erstellten Mindmaps mit von den Teilnehmenden beigesteuerten Fotografien zum Leben erweckt werden, um ihre Ideen dynamisch und anschaulich zu zeigen.

Die Stimmen der Jugendlichen aus Bearalváhkki erinnern uns daran, dass die Zukunft in ihren Händen liegt. Ihre Hoffnungen, Ideen und Sorgen zu Arbeit, Umwelt und Gemeinschaftsleben zeigen, wie sehr sie sich engagieren und wie viel wir von ihnen lernen können.

Diese Seite wurde mit KI übersetzt. Wenn Sie Fragen oder Anmerkungen haben, bitte kontaktieren Sie uns.