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„Extractive Futures“: Performative Beitrag auf der RIFS-Konferenz "Tough Conversations in Tough Times"

Vom 3. bis 5. Dezember 2025 nahmen die Mitglieder von WP4 an der internationalen Konferenz „Tough Conversations in Tough Times“ teil, die von RIFS in Berlin organisiert wurde.

Die fünf Stimmen von „Extractive Futures“ auf der RIFS-Konferenz. Von links nach rechts: Ida Hydle, Stephan Dudeck, Ilaria Sartini, Per-Henning Mathisen, Thora Herrmann. ©Foto: Anne Chahine

Projektmitglied:Ilaria Sartini, Thora Herrmann, Stephan Dudeck, Per-Henning Mathisen und Ida Hydle

Veröffentlicht: 19.12.2025

Tough Conversations in Tough Times

Vom 3. bis 5. Dezember 2025 nahmen die Mitglieder von WP4 – Ilaria Sartini, Thora Herrmann, Stephan Dudeck, Per-Henning Mathisen und Ida Hydle – an der internationalen Konferenz in Berlin teil. Die Konferenz wurde vom RIFS Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit | am GFZ organisiert und brachte nicht nur Personen aus verschiedenen Arbeitspaketen von BIRGEJUPMI zusammen, sondern auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Politikerinnen und Politiker, Aktivistinnen und Aktivisten sowie weitere Mitglieder der Zivilgesellschaft. Das WP4-Team präsentierte den theaterperformativen Beitrag „Extractive Futures“. Tough Conversations in Tough TimesPer-Henning Mathisen, der die Stimme der saammäßigen Rechteinhaber verkörpert. ©Foto: Anne Chahine

Die fünf Vortragenden haben eine „Stimmenkarte“ erstellt, indem sie jeweils die Perspektive eines konkreten Rechteinhabers oder Stakeholders aus Finnmark verkörperten. Basierend auf Techniken des Brecht’schen Theaters und unterstützt durch einen Chor versuchte die Aufführung, dem Publikum die Spannungen (und das Chaos) zu vermitteln, die die grüne Transformation in der Region aufgrund der Trennung von Bedürfnissen und Interessen verschiedener Akteure und Rechteinhaber verursacht.

Stephan Dudeck als Chor. ©Foto: Anne Chahine

Hier ist ein kurzer Ausschnitt aus der Aufführung mit dem Chor:

„Jede Stimme beansprucht Notwendigkeit und Tugend — Angst, Profit, Ordnung, Loyalität.

Doch die Widersprüche sind deutlich:
Rechte versus Profit,
Dringlichkeit versus Zustimmung,
Sicherheit versus Freiheit.
Blick nach Norden.

Ein fieberhafter Wettlauf —
Windtürme wie Pfähle,
Minen, die in Fjorde gegraben werden,
Hauptstädte im Wettlauf um das, was „die Welt braucht.“
Thora Herrmann, die die Perspektive des Populisten darstellt. ©Foto: Anne Chahine

Wir möchten Sie fragen:

Wer entscheidet, was für die grüne Transformation „notwendig“ ist?

Wer profitiert wirklich von der Entwicklung?

Was muss getan werden, um indigene Rechte unter diesem Druck anzuerkennen und umzusetzen?

Und an Euch aus anderen Regionen:

Welche Verantwortung trägt ihr hier?

Wie könnt ihr Solidarität zeigen, ohne lokale Stimmen zu übertönen oder zu ersetzen und dabei das Recht der Menschen auf Selbstbestimmung zu respektieren?

Denkt darüber nach.

Die Antworten werden nicht einfach vorgegeben.
Sie müssen gewählt werden.“
Ilaria Sartini verkörpert die Stimme des wirtschaftlichen Establishments, und Ida Hydle die Stimme der Politiker. ©Foto: Anne Chahine

Am Ende der Aufführung luden wir das Publikum ein, über zwei Fragen zu reflektieren. Diese möchten wir nun auch an Sie weitergeben,

liebe Leserin, lieber Leser, damit Sie ebenfalls darüber nachdenken:Wie verbindet das ‚Energie-Fieber‘ in Sápmi Ihre eigene Situation oder Heimatregionen?In welcher Form kann Solidarität entstehen, und durch welche Formate oder Praktiken?

Der Chor (Stephan Dudeck) und die Politiker (dargestellt von Ida Hydle) im Dialog. @Foto: Anne Chahine

Auf welche Weise kann Solidarität entstehen und durch welche Formate oder Praktiken?

Der Chor (Stephan Dudeck) und die Politiker*innen (dargeboten von Ida Hydle) im Dialog. @Foto: Anne Chahine

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