Unser Nord‑zu‑Nord‑Austausch brachte indigene Führungspersonen, Mitglieder von First Nation‑Gemeinden und Naturschutzpartner zusammen, um Wissen über Lachs zu teilen und die Zusammenarbeit zwischen Flüssen zu stärken. Wir sind besonders dankbar gegenüber Kim Thompson von der Atlantic Salmon Federation (ASF): Durch ihre sorgfältige Koordination und ihr lokales Wissen wurde der Austausch in Newfoundland und Labrador überhaupt erst möglich. Indem sie uns anleitete, uns mit Gemeinden vernetzte und Treffen ermöglichte, schuf Kim Raum für einen sinnvollen Dialog und gegenseitiges Lernen während unseres gesamten Besuchs.
Indigene Schutzverantwortung im Einzugsgebiet des Gander
Wir besuchten das Einzugsgebiet des Gander, wo Vertreter der Qalipu First Nation und lokale Führungspersonen ihr Wissen und ihre Erfahrungen über die tiefen Beziehungen zwischen Menschen, Lachsen, Flüssen und der Umwelt teilten. Durch diese Gespräche lernten wir, wie diese Beziehungen die Grundlage indigener Schutzverantwortung bilden und gemeinschaftsgeleitete Anstrengungen leiten, Einzugsgebiete und Lachsvorkommen für zukünftige Generationen zu schützen.
Vertreter der Qalipu First Nation, der Glenwood‑Ward‑Councillor Frank Skeard, die River Guardians (Flusswächter) der Qalipu First Nation Justin Hodge und Danny Stanford sowie der Gander Bay Ward Councillor der Qalipu First Nation, Calvin Francis, und der Band‑Chef von Gander Bay, Calvin Francis, teilten ihre Perspektiven zu indigenen Ansätzen zum Schutz von Lachsrivers, zur Überwachung der Gesundheit von Einzugsgebieten und zum Schutz von Süßwasserlebensräumen. Ihre Einsichten, zusammen mit denen von Wallace Squires, Vorsitzender des Local Service District Gander Bay North, zeigten, dass Naturschutz am effektivsten ist, wenn er auf starken Beziehungen zwischen Menschen, Lachsen und Flüssen basiert und von indigenem Wissen sowie gemeinschaftlicher Beteiligung geleitet wird.