Tag 2 – Birgejupmi durch Art & Duodji-Seminar in Guovdageaidnu
Der zweite, an der Sámi Allaskuvla veranstaltete Tag erweiterte den Horizont des Seminars und lenkte die Aufmerksamkeit auf die umfassenderen Realitäten und Zukünfte indigener Gemeinschaften in Sápmi und darüber hinaus. Mit starkem Fokus auf Kapazitätsaufbau brachte das Programm zentrale Partner und Institutionen zusammen, darunter Sámi Allaskuvla, Elle Sofe Company, Talent Norge, Riddu Riđđu, NANU und andere, und betonte die kollektive Arbeit, die nötig ist, um indigene künstlerische und kulturelle Infrastrukturen zu stärken.
Im Verlauf des Tages spiegelten kraftvolle Beiträge sowohl die Herausforderungen als auch die Resilienz, Kreativität und Selbstbestimmung wider, die das indigene Kulturleben heute prägen. Das Programm schuf Raum für Reflexion darüber, wie künstlerische und kulturelle Praktiken in dekoloniale Prozesse, gemeinschaftsbasierte Bildung und weiterreichende soziale und politische Bedingungen eingebettet sind. Podiumsteilnehmende wie Heather Igloliorte, Ivínguak Stork Høegh und Liv Meier Larsen boten inspirierende Perspektiven, die lokale Realitäten mit globalen indigenen Dialogen verbanden.
Eine lebhafte Diskussion, moderiert von Alysa Procida und Maria Utsi vom Arctic Arts Summit, brachte Heather Igloliorte, Harald Gaski, Dine Arnannguaq Fenger Lynge, Nivi Christensen und weitere zusammen, um den Erwerb und die Bewahrung zirkumpolarer indigener Kunst zu erkunden. Das Gespräch unterstrich die Notwendigkeit indigener Kuratorenschaft, von Produktionsstrukturen, internationalen Ausbildungsprogrammen sowie langfristigen Wegen für Talententwicklung und Ausbildung.
Der Tag endete in wahrer Feierlaune mit einem Konzert, das die Teilnehmenden in einer gemeinsamen Atmosphäre von Energie und Freude zusammenführte, und schloss den Tag mit Musik ab, die die Stärke und Vitalität indigener künstlerischer Zukünfte widerhallte.