Sámi-Fischereirechte und Küstengemeinschaften
Die Zusammenkunft wurde organisiert von Porsáŋggu sámiid searvi, Mearrasiida, Bivdu und Sjøsamisk Tun, mit Unterstützung des Sámi-Parlaments.
Die Veranstaltung brachte Forschende, Gemeinschaften und Organisationen zu einem Tag mit Vorträgen, Wissensaustausch und Dialog über die Sámi-Küstenfischereirechte zusammen, mit Schwerpunkt auf der historischen Interessenvertretung für Rechte, dem aktuellen rechtlichen Rahmen und zukünftigen Herausforderungen.
Fischerei war schon immer ein wichtiger Teil von birgejupmi, der Lebensgrundlage, Kultur und des sozialen Lebens der Sámi-Küstengemeinschaften. Fragen des Zugangs zu Meeresressourcen sind daher eng mit umfassenderen Fragen indigener Rechte, kultureller Kontinuität und Selbstbestimmung verbunden.
Über Fischereirechte zu diskutieren, geht nicht nur um rechtliche Rahmenbedingungen. Es geht auch um das Wissen und die Praktiken, die sich über Generationen in der Beziehung zum Meer, zu den Küstenlandschaften und zu den lokalen Gemeinschaften entwickelt haben.
Zusammenkünfte wie diese bieten die Gelegenheit, diese unterschiedlichen Dimensionen zusammenzubringen: rechtliche und politische Fragen, lokales Wissen, Erfahrungen aus den Gemeinschaften und die Perspektiven von Organisationen, die daran arbeiten, die Sámi-Rechte zu stärken.
Wir freuen uns besonders darüber, dass Mearrasiida, eines der BIRGEJUPMI-Projektmitglieder, eine aktive Rolle als Mitorganisatorin der Zusammenkunft übernommen hat.