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Robbenfell, Duodji und lebendiges Wissen bei Riddu Riđđu

Beim Riddu Riđđu 2026 teilte duojár Ove Stødle aus Mearrasiida Wissen über die traditionelle Verwendung von Robbenfell als Teil von Áhči aiti, einem neuen Treffpunkt für Handwerk, Essen und Gespräche. Die Workshops brachten die handwerklichen Traditionen der Sea Sámi in einen lebendigen Raum für Lernen, Herstellen und Austausch.

Ove Stødle, duojár und Projektleiter von Mearrasiida bei Riddu Riđđu. Foto© Ida Hydle

Projektmitglied:Ove Stødle

Veröffentlicht: 04.09.2026

Zusammenfassung

Bei Riddu Riđđu 2026 nahm traditionelles Wissen durch Praxis, Lehre und Gespräche Gestalt an. Der BIRGEJUPMI-Kollege Ove Stødle, ein duojár und Projektleiter von Mearrasiida, leitete Workshops zu den traditionellen Verwendungsweisen von Robbenfell mit besonderem Fokus auf die Handwerkstraditionen der See-Sámi. Die Workshops waren Teil von Áhči aiti, einem neuen Treffpunkt auf dem Festivalgelände, an dem die Menschen an handwerklichen Aktivitäten und beim Kochen teilnehmen oder einfach zusammenkommen und einen gemeinsamen Moment teilen konnten.

Unser Kollege und wichtiger BIRGEJUPMI-WP5-Partner, Ove Stødle, duojár und Projektleiter von Mearrasiida  und arbeitet insbesondere mit den Bootsbautraditionen der See-Sámi sowie mit der Aufbereitung und dem Nähen von Robbenfell. Im Rahmen des Projekts «Áhči aiti» leitete er bei Riddu Riđđu 2026 Workshops zu den traditionellen Verwendungsweisen von Robbenfell. Es handelt sich um einen neuen Treffpunkt auf dem Festivalgelände von Riddu, an dem die Menschen an handwerklichen Aktivitäten und beim Kochen teilnehmen oder einfach für ein Gespräch und einen Moment der Ruhe vorbeischauen können. Das Projekt ist offen angelegt und wird sich im Laufe der Zeit durch neue Ideen, Ergänzungen und praktische Lösungen weiterentwickeln.

Ove arbeitete außerdem an der Entwicklung eines dauerhaften Ortes für Duodji, wobei der Schwerpunkt in diesem Jahr auf Wissen über Robben und Robbenfell lag, zusammen mit dem Architekten und Künstler Joar Nango sowie dem Künstler Geir Tore Holm. Durch diese Aktivitäten wird traditionelles Wissen zu etwas Gelebtem, Geteiltem und fortwährend Erneuertem.

Die Autor:innen danken dem Institute of Advanced Study der Durham University sowie einer Folgeförderung des Durham University Research Impact Funds für Unterstützung.

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