Unser Nord‑zu‑Nord‑Austausch begann in Nova Scotia, wo uns Partner, die im Zentrum des Schutzes des atlantischen Wildlachses arbeiten, herzlich empfingen. Der Besuch bot eine ausgezeichnete Gelegenheit, unser Verständnis dafür zu vertiefen, wie Gemeinschaften, Forschende und Naturschutzorganisationen zusammenarbeiten, um Lachsbestände und die Flusssysteme, von denen sie abhängen, zu erhalten.
Gemeinschaftliche Führung entlang der Lachsflüsse in Nova Scotia
Ein besonderer Dank gilt Matt Russell von der Atlantic Salmon Federation (ASF), dessen Koordination und Vernetzung dazu beigetragen haben, Menschen während unserer Zeit in Nova Scotia zusammenzubringen. Wir sind außerdem den Gastgebern der Chéticamp River Salmon Association (CRSA) und der Margaree Salmon Association (MSA) sehr dankbar, die großzügig ihre Zeit, Erfahrung und ihr praktisches Wissen zur Flussbewirtschaftung mit uns geteilt haben.
In den Einzugsgebieten von Chéticamp und Margaree auf Cape Breton, zwei wichtigen Lachsflüssen, wurde uns deutlich, dass der Lachs‑Schutz tief in das Gemeinschaftsleben und in langjährige Beziehungen zu diesen Gewässern eingebettet ist. Lokale Schutzgruppen überwachen nicht nur Lachsbestände und schützen Lebensräume, sondern pflegen aktiv langjährige kulturelle und ökologische Verbindungen zu diesen Einzugsgebieten.
Unsere Gespräche mit Projektleiterin Jillian Bakker, Feldtechniker Luca Kordsmeyer und Jimmie Pedersen von der Chéticamp River Salmon Association (CRSA) sowie mit Paul MacNeil, Präsident der Margaree Salmon Association (MSA), hoben die Stärke und Bedeutung gemeinschaftsgeleiteter Maßnahmen für den praktischen Lachsschutz hervor. Dieses Engagement sahen wir in der Umsetzung beim praktischen Habitat‑Wiederaufbau, in Smolt‑Rad‑Überwachungsprojekten, in der Vermittlung der Lachszeremonie, in Bildungsarbeit mit lokalen Schulen und im Teilen von Lachs mit Ältesten in den Gemeinden – all dies stärkt aktiv die Lachsbestände und vertieft zugleich die Beziehungen der Gemeinschaften zu den Flüssen.